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Willkommen beim Wiki des 'Zentralen Wartburg-Forum'

Willkommen in der Wissensdatenbank des Zentralen Wartburg-Forum (ZWF). http://w311.info
In diesen Seiten soll das Wissen aus den Beiträgen des ZWF gesammelt und in eine strukturierte Form gebracht werden. Mehr zu Konzept und erwünschter Mitwirkung siehe hier...

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Dank der Kooperation mit dem Stadtarchiv Eisenach können wir Euch hier im Wiki unter anderem wertvolle Dokumente aus den Beständen des ehemaligen Automobilwerk Eisenach zeigen. Die Bestände werden aktuell gesichtet und gelangen langsam in das Wiki.

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Historie / Geschichte
Zeitgenössische Werbung für den Wartburg-Motorwagen aus dem Jahr 1901

Die Historie des Automobilwerk Eisenach
Der Ingenieur und Industrielle Heinrich Ehrhardt gründete am 3. Dezember 1896 die Fahrzeugfabrik Eisenach (FFE). 1898 folgte bereits die Produktion des ersten Wartburg-Motorwagen. Das Auto erinnerte stark an eine Kutsche. Ehrhardt hatte für den Zweizylinder die Lizenz von der französischen Societé Decauville Ainé erworben.

Dixi-Logo-fertig.svg
1904 gab die Fahrzeugfabrik Eisenach den Markennamen Wartburg auf und es entstanden erste eigene Neukonstruktionen. Unter dem Marken-Namen Dixi wurden hochwertige Automobile und Lastkraftwagen gebaut. Das Dixi-Modellprogramm enthielt zunächst hauptsächlich große, repräsentative Automobile.

Aufgrund der Wirtschaftskrise entschied man sich 1927 für einen Wechsel der Modellpolitik. Mit dem Kleinwagen 3/15 DA 1 wurde auf eine Lizenz des seit 1922 in England erfolgreich gefertigten zweisitzigen Austin 7 zurückgegriffen. Mit diesem Fahrzeug konnten sich die Eisenacher rasch aus der Misere befreien.

BMW-Logo-fertig.svg
Im November 1928 erwarben die Bayerischen Motoren Werke AG (BMW) die Fahrzeugfabrik Eisenach. BMW stieg damit erstmals in die Automobilproduktion ein.

1933 wandte sich BMW von der wenig rentablen Kleinwagenproduktion ab und begann die Entwicklung und Produktion neuer Automobiltypen mit 6-Zylinder-Motoren zwischen 1,2 und 3,5 Litern Hubraum.
In der Folge wurden so bekannte Typen wie BMW 315, BMW 319, BMW 326, BMW 327, BMW 335 oder der elegante und erfolgreiche Sportwagen BMW 328 in Eisenach hergestellt.

Am 3. Juli 1945 rückte die Rote Armee in Eisenach ein. Die Leitung des Werkes ging an die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD). Das Werk wurde enteignet. Die Fahrzeugfabrik Eisenach wurde ab September 1946 als sowjetische Aktiengesellschaft AWTOWELO geführt.
Im November 1945 wurde die Produktion wieder aufgenommen. Die Fahrzeuge aus Eisenach wurden vorwiegend als Reparationsleistung an die Sowjetunion geliefert.

EMW-Logo-fertig.svg
1948 wurde der EMW 340 entwickelt.

1951 wurde den Eisenachern das Führen des Namens BMW gerichtlich untersagt. Es entstand das rot-weiße Logo der Eisenacher Motoren Werke (EMW).

IFA-Logo-fertig.svg
Ab 1953 wurde der IFA F9 in Eisenach hergestellt.

1955 wurde der erste Wartburg 311 auf der Leipziger Messe vorgestellt

Weiterer Artikel-Schwerpunkt: Nie verwirklichte Projekte und Prototypen...
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Mitwirkende gesucht

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Mitwirkung konkret
Um die Möglichkeiten einer Mitwirkung etwas konkreter zu fassen, hier eine Art 'Wunschliste'. Natürlich gibt es darüber hinaus reichlich denkbare Themen... Mehr lesen

Literatur
Für Wartburg-Fahrer die Bibel:Wie helfe ich mir selbstkurz auch WHIMS genannt...
Für Wartburg-Fahrer die Bibel:
Wie helfe ich mir selbst
kurz auch WHIMS genannt...

Horst Ihling
Diplom-Ingenieur – Fachbuch-Autor
Horst Ihling, Jahrgang 1932, begann 1951 eine Lehre als Kfz-Schlosser im Werk Eisenach von BMW/EMW. Dieser Ausbildung folgte Abitur und Studium 1954 bis 1959. Als Diplom-Ingenieur wirkte Ihling in verschiedenen Funktionen beim EMW-Nachfolgebetrieb "Automobilwerke Eisenach" (AWE) und war bis zur Auflösung des Werkes 1991 Mitarbeiter des AWE.

Unter anderem bekleidete er diese Funktionen:

  • wissenschaftlicher Mitarbeiter des technischen Direktor,
  • Leiter der Rallyesport-Abteilung,
  • Beauftragter für internationale Zusammenarbeit und Pressechef.

Ihling wurde bekannt als Autor zahlreicher Fachbücher zum Thema "Wartburg". Besonders hervorzuheben ist die Buch-Reihe "Wie helfe ich mir selbst", "Ratgeber Wartburg" bzw. "Ich fahre einen Wartburg", die in diversen Auflagen für die verschiedenen Typen erschienen sind und bis 1989 Auflagen in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Exemplaren erreichten.

Nach der Wende gelang es Ihling, sein Wissen mit weiteren Buchveröffentlichungen weiterzugeben. Das inzwischen gewachsene Interesse an dem Erhalt von "Wartburg"-Fahrzeugen, an deren Geschichte und Entstehung hat sicher maßgeblich zu dem anhaltenden Interesse beigetragen. Weiter lesen...

Bild des Tages
Cottbus, Eichenplatz / Humboldtstraße

Cottbus Eichenplatz
Cottbus, Eichenplatz / Humboldtstraße
Das Quartier ist auf sanfte Weise renoviert. Die historische Bebauung mit altem Baumbestand, teilweise erhaltenen Straßenlaternen und klassischem Kopfsteinpflaster vermittelt eine ursprüngliche Atmosphäre. Foto: Martin Rapp
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Karosserie

Alte, zweiteilige Stoßstange
Stoßstangen

Am Wartburg 311 waren bis zum Fahrgestell-Nr. 61 5441 die zweiteiligen Stoßstangen verbaut.
Die neue Version wurde mit der Fahrgestell-Nr. 61 5442 eingeführt. Bei dieser Version wurde das Nummernschild auf das Stoßstangenmittelteil geschraubt. Die Zündung ist nur mit demontierten Stoßstangenmittelteil zugänglich. Weiter lesen...


Literatur

Technische Veränderungen am Wartburg

Der "Wartburg" erfuhr seit Beginn seiner Serienfertigung Anfang 1956 neben den großen Weiterentwicklungsstufen, wie neues Fahrwerk und neue Karosserie, eine ganze Reihe von kleineren Änderungen und Verbesserungen im Detail. Im folgenden sollen deshalb die wichtigsten Änderungen behandelt werden, die nicht nur den Käufer eines Gebrauchswagens interessieren, der wissen möchte, zu welcher Zeit welche Verbesserungen serienmäßig eingeführt wurden, sondern auch für die vielen Wartburg-Freunde, die bemüht sind, ihr Fahrzeug auf möglichst neuestem Stand zu halten. Weiter lesen...