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Version vom 13. Oktober 2016, 21:21 Uhr von Martin Rapp (Diskussion | Beiträge)

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Willkommen beim Wiki des 'Zentralen Wartburg-Forum'

Willkommen in der Wissensdatenbank des Zentralen Wartburg-Forum (ZWF). http://w311.info
In diesen Seiten soll das Wissen aus den Beiträgen des ZWF gesammelt und in eine strukturierte Form gebracht werden. Mehr zu Konzept und erwünschter Mitwirkung siehe hier...

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Dank der Kooperation mit dem Stadtarchiv Eisenach können wir Euch hier im Wiki unter anderem wertvolle Dokumente aus den Beständen des ehemaligen Automobilwerk Eisenach zeigen. Die Bestände werden aktuell gesichtet und gelangen langsam in das Wiki.

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Fahrzeug-Vorstellung
Wartburg Sport (313)

Der Wartburg Sport 313
Bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt, als sich "Normalsterbliche" eher keinen Sportwagen leisten konnten, entstand beim VEB Automobilwerk Eisenach (AWE) der Wartburg Sport 313/1. Das Auto wurde auf der Leipziger Messe im Frühjahr 1957 vorgestellt.

Das flache Sport Cabriolet hatte ein abnehmbares Hardtop aus Stahlblech. Ein Faltverdeck war gegen Aufpreis erhältlich. Für seine Unterbringung im geöffneten Zustand war auf die beiden Not-Sitze zu verzichten, wodurch der 313 zu einem echten 2-Sitzer wurde.

Die lang gezogene Motorhaube und seitliche Dekorationen im Stil zusätzlicher Motor-Lüftungen (ohne Funktion) waren ein "Hingucker". Das Heck wird von einem dezenten 'S' geziert, für 'Sport'.

Der Wartburg 313 hatte erstmals das Kühlergitter erhalten, das später in dieser Art auch die anderen Wartburg-Fahrzeuge zieren sollte. Zunächst war der Wartburg-Sport jedoch einzigartig.

Der Wartburg-Sport begeisterte mit seiner Linienführung das Fachpublikum im In- und Ausland.

Das Fahrzeug war eine Eigenentwicklung aus Eisenach und basierte auf dem nur geringfügig modifizierten Fahrgestell des Wartburg 311. Obwohl Radstand und Haupt-Abmessungen weitgehend dem Wartburg 311 entsprachen, war doch die Motorhaube wesentlich länger. Man hatte einen Trick angewendet und den Bereich zwischen Frontscheibe und Haube deutlich verbreitert. Dadurch konnte für die optisch so deutlich länger erscheinende Haube doch das gleiche Bauteil verwendet werden, wie es auch beim 311 verwendet wird. Lediglich die Reihe mit den Einzelbuchstaben WARTBURG fehlt bei der Haube des 313.

Der Motor des Wartburg-Sport stammte ebenfalls aus dem Wartburg, hatte jedoch eine Doppel-Vergaseranlage mit getrennten Ölsieb-Luftfiltern erhalten. Auf diese geänderte Ansauganlage ist das sonore Geräusch des 313 zurückzuführen. Außerdem war das Verdichtungsverhältnis des Motor etwas erhöht worden.

Diese Modifikationen, die sich bereits beim Rallye-Sport bewährt hatten, verliehen dem Wartburg-Sport eine Leistung von 50 PS. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h war der 313 damals eines der schnellsten Autos der DDR. Weiter lesen...

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Mitwirkung konkret
Um die Möglichkeiten einer Mitwirkung etwas konkreter zu fassen, hier eine Art 'Wunschliste'. Natürlich gibt es darüber hinaus reichlich denkbare Themen... Mehr lesen

Literatur
Für Wartburg-Fahrer die Bibel:Wie helfe ich mir selbstkurz auch WHIMS genannt...
Für Wartburg-Fahrer die Bibel:
Wie helfe ich mir selbst
kurz auch WHIMS genannt...

Horst Ihling
Diplom-Ingenieur – Fachbuch-Autor
Horst Ihling, Jahrgang 1932, begann 1951 eine Lehre als Kfz-Schlosser im Werk Eisenach von BMW/EMW. Dieser Ausbildung folgte Abitur und Studium 1954 bis 1959. Als Diplom-Ingenieur wirkte Ihling in verschiedenen Funktionen beim EMW-Nachfolgebetrieb "Automobilwerke Eisenach" (AWE) und war bis zur Auflösung des Werkes 1991 Mitarbeiter des AWE.

Unter anderem bekleidete er diese Funktionen:

  • wissenschaftlicher Mitarbeiter des technischen Direktor,
  • Leiter der Rallyesport-Abteilung,
  • Beauftragter für internationale Zusammenarbeit und Pressechef.

Ihling wurde bekannt als Autor zahlreicher Fachbücher zum Thema "Wartburg". Besonders hervorzuheben ist die Buch-Reihe "Wie helfe ich mir selbst", "Ratgeber Wartburg" bzw. "Ich fahre einen Wartburg", die in diversen Auflagen für die verschiedenen Typen erschienen sind und bis 1989 Auflagen in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Exemplaren erreichten.

Nach der Wende gelang es Ihling, sein Wissen mit weiteren Buchveröffentlichungen weiterzugeben. Das inzwischen gewachsene Interesse an dem Erhalt von "Wartburg"-Fahrzeugen, an deren Geschichte und Entstehung hat sicher maßgeblich zu dem anhaltenden Interesse beigetragen. Weiter lesen...

Bild des Tages
Das Friwi Werk in Stolberg

Stolberg-Harz Friwi
Die Stadt Stolberg/Harz verfügt über einen sehenswerten Ortskern mit zahlreichen Fachwerkhäusern.
Über der Stadt thront das Renaissance-Schloss Stolberg, ehemals Residenz der Grafen zu Stolberg.

Zu den sehenswerten Gebäuden in der Stadt zählt die Bäckerei FRIWI in der Niedergasse.
Das Friwi Werk in Stolberg produziert auch heute noch das zu DDR-Zeiten bekannte Gebäck. Foto: Tobias Langenhahn
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Karosserie

Alte, zweiteilige Stoßstange
Stoßstangen

Am Wartburg 311 waren bis zum Fahrgestell-Nr. 61 5441 die zweiteiligen Stoßstangen verbaut.
Die neue Version wurde mit der Fahrgestell-Nr. 61 5442 eingeführt. Bei dieser Version wurde das Nummernschild auf das Stoßstangenmittelteil geschraubt. Die Zündung ist nur mit demontierten Stoßstangenmittelteil zugänglich. Weiter lesen...


Literatur

Technische Veränderungen am Wartburg

Der "Wartburg" erfuhr seit Beginn seiner Serienfertigung Anfang 1956 neben den großen Weiterentwicklungsstufen, wie neues Fahrwerk und neue Karosserie, eine ganze Reihe von kleineren Änderungen und Verbesserungen im Detail. Im folgenden sollen deshalb die wichtigsten Änderungen behandelt werden, die nicht nur den Käufer eines Gebrauchswagens interessieren, der wissen möchte, zu welcher Zeit welche Verbesserungen serienmäßig eingeführt wurden, sondern auch für die vielen Wartburg-Freunde, die bemüht sind, ihr Fahrzeug auf möglichst neuestem Stand zu halten. Weiter lesen...